Mindestbestellwerte und andere Beschränkungen bei Gutscheinen

Ob Gutscheincodes oder Geschenkgutscheine – alle Gutscheine können mit bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen versehen sein. Sie grenzen die Verwendung der Gutscheine ein und setzen beispielsweise ein zeitliches Limit. Liegen Mindestbestellwerte oder andere Beschränkungen vor, müssen diese deutlich im Begleittext sichtbar sein. Prüfen Sie deshalb vor der Verwendung des Gutscheins, ob der Rabatt überhaupt für ihre Situation zutrifft. Im Folgenden sind die einzelnen Begrenzungen näher vorgestellt:

  • Gutschein nur für Neukunden:

Das Neukundengeschäft ist für viele Shops sehr wichtig. Sie wollen neue Kunden für ihren Shop generieren und das eigene Angebot präsentieren. Wenn ein Kunde nicht selbst im Shop einkauft, muss er durch eine Aktion gelockt werden. Gutscheine für Neukunden sparen entweder einen gewissen Prozentsatz des Warenkorbes oder sind mit einem genauen Betrag einer Ersparnis versehen. Allerdings können die Gutscheine nur eingelöst werden, wenn man im Shop noch kein Kundenkonto besitzt. An den Gutschein knüpft sich also eine Registrierung im Onlineshop. In der Regel sind nur wenige Angaben und Klicks nötig, um die Registrierung abzuschließen. Sind Sie bereits Kunde im Shop, so wird der Gutschein automatisch ungültig und der Rabatt nicht dem Warenkorbwert abgezogen. Oftmals genügt eine neue E-Mail-Adresse, um sich als Neukunde in einem Shop zu registrieren.

  • Gutscheine mit Mindestbestellwert:

Viele Gutscheine knüpfen sich an die eigentliche Bestellung im Shop. Hierbei handelt es sich hauptsächlich um Gutscheine, bei denen ein festgelegter Betrag vom Warenkorbwert abgezogen wird. Besitzen Sie beispielsweise einen 10-Euro-Gutschein und es gibt einen Mindestbestellwert, muss der Warenkorbwert meist einen höheren Betrag erreichen. Wenn Sie einen gewissen Umsatz im Shop generiert haben, dann wird Ihnen auch der Rabatt vom Gutschein gewährt. Bedenken Sie hierbei, dass zwingend der Warenkorbwert zählt. Die Versandkosten bleiben außen vor und werden oft nicht mit reingerechnet. Den angegebenen Wert aus den Bedingungen müssen alle ausgewählten Waren insgesamt erreichen, damit der Gutschein zählt. Ähnlich verhält es sich, wenn beim Gutschein ein direkter Warenwert als Bedingung angegeben ist.

  • Zeitliche Beschränkung bei Gutscheinen:

Sowohl Geschenkgutscheine als auch Gutscheincodes sind meist zeitlich beschränkt. Allerdings liegen die Zeiträume hier weit auseinander. Bei einem Geschenkgutschein kann sich der Beschenkte ausreichend Zeit beim Auswählen der Ware lassen. Andere Gutscheincodes von Shops beziehen sich oft auf eine bestimmte Aktion oder auf einen bestimmten Zeitraum. Ist dieser Zeitraum abgelaufen, kann der Gutschein im Shop nicht mehr eingelöst werden. Die Gültigkeit eines Gutscheincodes ist in den Rahmenbedingungen vorhanden und sollte vor dem Einlösen immer genau geprüft werden.

  • Kombination mit anderen Rabatten:

Manche Gutscheincodes dürfen nicht mit anderen Rabatten kombiniert werden. Gibt der Shop beispielsweise einen gewissen Prozentsatz auf den Warenkorbwert, so zählt das nur für die Produkte, die nicht im Preis gesenkt sind. Sie müssen also bei einem Warenwert als Voraussetzung nur die Waren zählen, die keiner anderen Aktion angehören. Andernfalls ist der Warenkorbwert zu niedrig und der Gutschein greift im Shopsystem nicht.

  • Gutscheine nur für Artikel oder Kategorie:

Manchmal beziehen sich die Beschränkungen auf bestimmte Artikel oder Kategorien. Gehören die gewählten Artikel nicht der Kategorie an, so lässt sich auch der Gutschein nicht auf diese Produkte einlösen.